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Machen Sie sich mit einem der schönsten Teile des Oppelner Landes bekannt. Es handelt sich um einen besonderen Ort, wo die Natur und die Menschenhand ein einmaliges Werk geschaffen haben, das durch seine Schönheit und Einfachheit besticht. Seine Einzigartigkeit wussten sowohl Naturforscher zu schätzen, die hier den Landschaftspark „Góra Św. Anny” (dt. „St. Annaberg”), Natura 2000-Schutzgebiete und einen Nationalen Geopark gegründet haben, als auch Geisteswissenschaftler, die die „Komponierte Natur- und Kulturlandschaft des St. Annabergs” in die Liste der Geschichtsdenkmäler eingetragen haben.

Der 1988 gegründete Landschaftspark „St. Annaberg” umfasst dem Höcker des Berges Chełm (dt. Chelm), d.h. den westlichen Teil des Schlesischen Hochlands. Er verläuft vom Nordwesten in südöstlicher Richtung auf einer Strecke von etwa 20 km und hat eine Durchschnittsbreite von 5 km. Die höchste Anhöhe des Chelm-Höckers und somit des gesamten Schlesischen Hochlands ist derGóra Św. Anny(dt. St. Annaberg) (404 m ü. d. M.). Der Park ist im zentral-östlichen Teil der Woiwodschaft Oppeln auf dem Gebiet der KreiseStrzelecki (dt. Groß Strehlitz) und Krapkowicki (dt. Krappitz) und der sechs Gemeinden: Leśnica (dt. Leschnitz), Zdzieszowice (dt. Deschowitz), Gogolin, Strzelce Opolskie (dt. Groß Strehlitz), Ujazd (dt. Ujest) und Izbicko (dt. Stubendorf) gelegen. Er umfasst ein Gebiet von 5051ha. Um nachteilige Auswirkungen der benachbarten Industriezentren und Städte auf den Park einzuschränken,richtete man eine äußere Schutzzone ein. Diese hat eine Fläche von 6374 ha. Der Chelm-Höcker erhebt sich über der flachen Schlesischen Tiefebene und zeichnet sich durch seine Reliefvielfalt aus. In südwestlicher Richtung (in Richtung des Odertals) fällt der Bergrücken recht steil nach unten ab. Die nördlichen und nordwestlichen Abhänge gehen recht friedlich in das Oppelner Flachland über. Den Chelm-Höcker bilden mehrere Anhöhen: Ligocka Góra Kamienna(326 m u. d. M.), Biesiec (350 m u. d. M.), Wysocka Góra (385 m u. d. M.), Stoki (308 m u. d. M.) und Bukowy Bór (308 m u. d. M.) und der St. Annaberg selbst.

Der Landschaftspark „St. Annaberg” ist einer der wenigen Plätze in Polen, wo man auf einem relativ kleinen Gebiet einige der schönsten mittleren Muschelkalkprofile mit einer reichen und gut erhaltenen Fauna sehen kann. Neben der dominierenden Felsen aus der Mitteltrias findet man dort auch Sandsteinablagerungen und Konglomerate aus der Karbonzeit (im Ort Żyrowa (dt. Zyrowa)) und deutlich jüngere Vulkanite aus dem St. Annaberg. Die dort einst andauernden geologischen Prozesse waren sehr komplex. Dank ihnen lassen sich an den Felsen Merkmale von Kontaktmetamorphose, Deformationen, Sprünge, Senken und Karstformen erkennen. Das Gelände wurde endgültig in der skandinavischen Eiszeit geformt. Das weichende Inlandeis ließ sandiges Material sowie kleinere und größere Findlinge zurück. Zwischen Poręba (dt. Poremba) und Czarnocin (dt. Scharnosin) kann man Lössdecken erkennen, in denen Wasser malerische Schluchten und trockene Täler geformt hat.

Das Gewässernetzwerk im Parkgebiet ist schwach ausgebildet und sehr arm. Dies ist durch den Karstgebietcharakter des Chelm-Höckers bedingt. In dem Schutzgebiet befinden sich drei Quellgebiete: „SiedemŹródeł” (dt. „Sieben Quellen”) in Leśnica; „ŁęckaWoda” in Czarnocin und „Heliosza” bei Jasiona (dt, Jeschona).

Der Gegend um den St. Annaberg wurde am 1. Juni 2010 der Status eines Nationalen Geoparks verliehen, dessen Fläche etwa 75% des Parkgebiets ausmacht. In dessen Gebiet wurde ein geologischer Pfad mit einer Länge von ca. 10 km angelegt, der im Ort Góra św. Anny (im geologischen Reservat und Nephelinit-Geostand) beginnt und im Ort LigotaDolna (dt. Nieder Ellguth) (im Reservat xerothermischer Flora) endet. Dieser Pfad verbindet die interessantesten Natur- und Geologiestandorte: den Nephelinit-Steinbruch, das „Krowioka”-Tal, das steinerne Amphitheater, das Reservat „Biesiec” und den Steinbruch in LigotaDolna. Auf dem Weg befinden sich 11 Geostandorte mit Infotafeln, die auf eine interessante und zugängliche Art und Weise die jeweiligen Orte näher bringen.

Der vom geologischen Standpunkt interessanteste Ort in der Ortschaft Góra Św. Anny ist das Reservat der unbelebten Natur „St. Annaberg” und der speziell entworfene und zur Besichtigung freigegebene Nephelinit-Geostand. Das geologische Reservat wurde im Jahr 1971 im Teil eines ehemaligen Nephelinit- und Kalkabbauraums eingerichtet. Der Schutz dient dem wissenschaftlich und didaktisch begründeten Erhalt seltener Profile und geologischer Phänomene. Auf dem kleinen Gebiet von gerade mal 2,58 ha tritt ein interessanter und komplizierter geologischer Bau mit besonderer Fauna auf.

Zur Einschränkung des Tourismuseinflusses auf das Reservatgebiet wurde in dessen unmittelbarer Nachbarschaft am Nephelinit-Geostand ein Tourismus- und Bildungsweg eingerichtet, das den geologischen Bau des St. Annabergs und des Chelm-Höckers beschreibt.

Den dominierenden Bestandteil der Annaberger Landschaft stellen Ackerfelder dar. Diese werden durch Baumpflanzungen und Obstgärten, zumeist Kirschgärten, getrennt. Besonders schön präsentiert sich die Annaberger Landschaft im Frühling. Dann kann man nämlich wunderschön gelb blühende Rapsfelder, mit frischem Grün bedeckte Getreidefelder und weiß blühende Kirschbaumkronen bewundern, die markante Geländeform auf ganz besondere Art und Weise hervorheben. Die kleinen, mosaikhaften Waldflächen werden durch alte Buchenwälder dominiert, in denen man viele interessante Pflanzenarten antreffen kann. Die spezifischen Bodenbedingungen und Klimaeigenarten wirkten sich maßgeblich auf die Vegetation aus. Die einst überwiegenden Wälder machen heute nur 21% der gesamten Parkfläche aus. Sie sind inhomogen und werden durch Ackerfelder durchtrennt. Vom phytosoziologischen Standpunkt sind diese jedoch weiterhin abwechslungsreich und sehr interessant.

Die Parkflora zählt 832 Gefäßpflanzenarten (einschließlich 26 Bergpflanzenarten), die von 88 Pflanzenfamilien und 408 Gattungen vertreten werden. Darunter befinden sich 26 Arten unter Rechtsschutz und einige davon unter strikten Artenschutz, wie z.B. das Weiße Waldvöglein, das Langblättrige Waldvöglein, das Rote Waldvöglein, der Kreuz-Enzian, die Korallenwurz, die Gewöhnliche Fransenhauswurz, der Türkenbund, der Österreichische Lein und der Gelappte Schildfarn. Dazu kommen noch Pflanzen unter teilweisen Schutz wie der Echte Tausendgüldenkraut, die Silberdistel, der Gewöhnliche Fransenenzian, die Braunrote Stendelwurz, die Breitblättrige Stendelwurz, das Große Zweiblatt, das Immenblatt, die Gemeine Akelei, der Wald-Geißbart, die Hohe Schlüsselblume, die Schwarze Tollkirsche, das Kleine Schneeglöckchen und der Echte Seidelbast.

Das Chelm-Massiv stellt ein sehr interessantes Faunaforschungsgebiet dar. Der Chelm-Höcker ist ein Gebiet mit einer reichen und einzigartigen Wirbellosen-Welt. Die Annaberger Gräser und Buchenwälder bieten einen idealen Lebensraum für Spinnentiere. Wanzen bilden eine zahlreiche 184 Arten zählende Gruppe, wovon Weichwanzen am häufigsten vertreten sind. Sehr umfangreich ist auch die Gruppe der Käfer, insbesondere der Laufkäfer (12 geschützte Arten). Die wunderschönsten Insektenvertreter sind Schmetterlinge, deren größte Ansammlung sich am Berg Ligocka Góra Kamienna befindet. In den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts wurden hier bei langjährigen Untersuchungen fast 600 Schmetterlingsarten gezählt. Leider ist dort, wie im ganzen Land, ein Rückgang der Artenzahl zu verzeichnen. Letztens verzeichnete man hier 86 Tagschmetterlingsarten und 567 Nachtschmetterlingsarten. Dazu gehören u.a. der Segelfalter, der Quendel-Ameisenbläuling und der Große Feuerfalter. Zu den am häufigsten im Parkgebiet vorkommenden Reptilien gehören Eidechsen. Seltener anzutreffen sind hier Schlangen, wie die Schlingnatter oder die giftige Kreuzotter. Im Parkgebiet wurden bisher 126 Vogelarten beobachtet. Darunter waren 83 Nestvogelarten wie beispielsweise der Halsbandschnäpper, die Hohltaube, die Gebirgsstelze, der Wiedehopf, die Sperbergrasmücke, der Ortolan, der Wachtelkönig, der Schwarzspecht und der Grauspecht. Besonders beachtenswert ist die Gruppe der Greifvögel vertreten vom Sperber, Turmfalken und Baumfalken. Es gibt hier auch Eulen, wie die Schleiereule, der Waldkauz, der Steinkauz und die Waldohreule. In diesem Gebiet kann man jedoch auch viele andere interessante Arten antreffen, deren Nistplätze sich jedoch außerhalb des Parks befinden. Dazu gehören der Seeadler, der Schwarzstorch, der Rotmilan, die Rohrweihe und die Wiesenweihe. Von den geschützten Säugetieren gehören zu den wichtigsten Parkbewohnern die Haselmaus, das Hermelin und der Siebenschläfer. Eine große Anzahl an potenziellen Sommer- und Winterunterschlüpfen sorgt dafür, dass Fledermausarten dort ihre Winterschlafplätze und Wochenstuben haben. Dazu gehören der Große Abendsegler, das Große Mausohr, das Braune Langohr, das Graue Langohr, die Mopsfledermaus, die Breitflügelfledermaus, die Nordfledermaus und die Zwergfledermaus.

Die kostbarsten Waldgebiete des Parks wurden unter Reservatschutz gestellt. Alte Buchenbestände stehen in vier von sechs der im Gebiet des Landschaftsparks „St. Annaberg” gelegenen Reservate unter Schutz. Dies sind folgende Waldreservate: „Biesiec”, „Lesisko”, „Grafik” und „Boże Oko”.

Das im Jahr 2001 gegründete Reservat „Biesiec” umfasst zwei Anhöhen: Biesiec und Wysocka Góra mit malerischen Kalkaufschlüssen. Geschützt wird hier ein 150 Jahre alter Buchenbestand und Anteile mit zahlreichen geschützten und seltenen Pflanzen. Hier wachsen u.a. der Echte Seidelbast, das Immenblatt, der Türkenbund, das Kleine Schneeglöckchen und Orchideen, wie die Breitblättrige Stendelwurz, das Rote Waldvöglein und die Breitblättrige Stendelwurz.

Das im Jahr 1997 gegründete Reservat „Lesisko” ist an den Südhängen des Chelm-Höckers gelegen, wo ein Fragment eines Buchenwalds mit einem Eichen- und Lärchenanteil geschützt wird. Das malerische Aussehen und der leichte Zugang zu diesem Gebiet sorgen dafür, dass dieses das anthropogenste aller Waldreservate ist. Hier findet man die Mehrzahl aller im Park auftretenden geschützten und seltenen Pflanzen.

Zwischen Leśnica und Czarnocin ist das 1997 gegründete Reservat „Grafik” gelegen. Dessen Name stammt vom Wort Graf ab und erinnert an dem Todesort des Sohnes des Groß Strehlitzer Grafen von Renard, der in den dortigen Wäldern bei einer Jagd ums Leben gekommen ist. An den Todesort des Grafensohns steht das sog. „Filio”-Denkmal. In diesem Reservat dominiert ein 150-jähriger Buchenbestand, der auf einer dicken und wassererosionsgefährdeten Lössschicht wächst. Es werden hier drei Waldgebiete unterschieden: ein Tieflandbuchenwald auf sauren Boden, ein Tieflandbuchenwald auf fruchtbaren Boden und ein Sudetenbuchenwald auf fruchtbaren Boden.

Westlich des Ortes Klucz (dt. Klutschau) ist das 1997 gegründete Reservat „Boże Oko” gelegen. Die trockenen Täler mit einem breiten Grund, die tiefen Schluchten mit steilen Abhängen und Karsttrichter verleihen ihm einen besonderen Reiz. Hier dominiert auch ein 145-165 Jahre alter Buchenwald.

Die zwei weiteren Reservate sind das bereits erwähnte Reservat der unbelebten Natur „St. Annaberg”, das gemein als geologisches Reservat bezeichnet wird, und das Reservat „LigotaDolna”, das auf dem Ligocka Góra Kamienna 1959 zum Schutze der Restbestände der xerothermischen Pflanzen gegründet wurde. Dieses Reservat stellt ein einzigartiges Flora- und Faunaobjekt dar. Hier treten drei Pflanzengesellschaften auf: Felsrasen, tiefe und lockere xerothermische Rasen und arme xerothermische Rasen. Dazu kommt noch ein Buschkomplex mit dem Gewöhnlichen Liguster, Schlehdorn, Purgier-Kreuzdorn, Eingriffeligen Weißdorn und der Hunds-Rose.

Im Vergleich zu den anderen Landschaftsparks in Polen zeichnet sich dieser durch eine große Anzahl an materiellen Denkmälern. Im Parkgebiet befinden sich über 200 historische Objekte. Die kostbarsten (die St. Anna-Basilika und der Kalvarienberg) befinden sich im Ort Góra św. Anny, der das Zentrum des Landschaftsparks darstellt. Diese Ortschaft zieht sowohl Touristen als auch Pilger an. Zum Schutze des kulturellen Erbes wurde das kulturelle Landschaftsgebiet Góra św. Anny 1993 auf Antrag der UNESCO hin für die Eintragung in die Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit nominiert. Im Jahr 2004 wurde die „Komponierte Natur- und Kulturlandschaft des St. Annabergs" als Geschichtsdenkmal eingestuft. Die Anfänge des St. Annaberger Wallfahrtorts und zugleich der Ortschaft reichen in das 15. Jahrhundert zurück. Um das Jahr 1480 stifteten die Grundherren des nahegelegenen Ortes Poremba Nikolaus Strela und dessen Sohn Christof die hölzerne St.- Georgskirche. Bis 1637 gehörte sie den Familien Strela, Zyrowski, erneut der Familie Strela und danach dem Geschlecht von Schlewitz um schließlich in den Besitz der Familie von Gaschin überzugehen. In den Jahren 1700-1709 errichtete man hier einen Kalvarienberg nach dem Vobild vonKalwariaZebrzydowska. Es entstanden hier 3 große und 30 kleinere Kapellen zum Gedenken an den Leidensweg Christi. Später kamen noch einige weitere Marienkapellen hinzu. In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts errichtete man das heutige Franziskanerkloster, baute die Kirche um und ersetzte die ältere Bebauung. Mit der Zeit wurde der St. Annaberg zum zentralen religiösen Wallfahrtsort in Schlesien. Am Anfang des 20. Jahrhunderts errichtete man die Lourdesgrotte und das Pilgerheim. Es gab hier zahlreiche katholische Verlage.

In den letzten 50 Jahren war Góra Św. AnnySchauort zahlreicher großer religiöser Feierlichkeiten, wie dem 500-jährigen Jubiläum des Kirchberges, dem Besuch des Papstes Johannes Paul II., dem 750-jährigen Jubiläum des Bestehens des Franziskanerordens in Schlesien, dem 300-jährigen Jubiläums des Kalvarienbergs, dem 100-jährigen Jubiläum der Krönung der Figur der St. Anna Selbstdritt. Der St. Annaberg war als Symbol des 3. Oberschlesischen Aufstands für beide kämpfenden Seiten von Bedeutung. Zu dieser Zeit (1921) fanden in diesem Raum die zentralen Kämpfe statt, die sich auf den späteren Ausgang und die Teilung Schlesiens auswirkten. In den Jahren 1934-1938 wurde auf dem Gelände eines stillgelegten Kalksteinbruchs eine NS-Thingstätte „Feierstätte der Schlesier" eingerichtet, der ein Mausoleum und ein Amphitheater angehörten und die für 30.000 Plätze ausgelegt war. Das Mausoleum wurde bereits kurz nach dem Zweiten Weltkrieg im Jahr 1945 abgerissen. An dessen Stelle wurde 1955 ein von XaweryDunikowski entworfenes Denkmal für die Aufständische Tat aufgestellt.

Außerhalb des St. Annabergs innerhalb der Parkgrenzen befinden sich noch viele andere interessante Objekte. Zu den interessantesten zählt der Palast- und Parkkomplex in Żyrowa. Der in den Jahren 1631-1644 von Melchior Ferdinand von Gaschin errichtete Barockpalast wurde in späterer Zeit von den späteren Eigentümern mehrmals umgebaut. Er ist vierflügelig und verfügt über einen rechteckigen Innenhof, einen L-förmigen Ostflügel, ein Wirtschaftsgebäude. Das älteste Denkmal in diesem Ort ist jedoch nicht der Palast, sondern die ehemalige Zisterzienserfilialkirche St. Nikolaus, oder genauer deren gotischer Chorraum aus der Zeit um das Jahr 1300. Der dem Palastkomplex umgebende Park ist reich an Bäumen mit Merkmalen von Naturdenkmälern und an Exoten (d.h. Bäumen exotischer Herkunft), wie z.B. dem Gewöhnlichen Trompetenbaum, der Tulpen-Magnolie, dem Ginkgo, dem Tulpenbaum, der Ahornblättrigen Platane, der Edelkastanie, dem Götterbaum oder der Gewöhnlichen Douglasie. Im Parkinneren befindet sich die Ruine einer Villa, in der sich 1911 Kaiser Wilhelm II. aufhielt. An den Stämmen der jahrhundertealten Bäume wachsen blühende Exemplare von Gemeinen Efeu. In Żyrowa gibt es auch eine klassizistische Friedhofskapelle vom Ende des 18. Jahrhunderts und eine Wegkapelle-Brunnen aus dem 19. Jahrhundert zu sehen.

Fast jeder Ort im Park verfügt über ein sakrales Denkmal (eine Kirche, Wegkapelle (Heiligenhäuschen) oder ein Wegkreuz). Beachtenswert sind auch Objekte der Industriearchitektur, wie die Wassermühlen und Windmühlen in Wysoka (dt. Wyssoka) und Kadłubiec (dt. Kadlubietz) und Kalköfen aus dem 19. Jahrhundert. Das vom historischen Standpunkt interessanteste Denkmal der Industriearchitektur ist der Kalkofen in LigotaDolna. Dieser Ort war vor dem Zweiten Weltkrieg für seine Segelflugschule und einen Flugplatz bekannt, die seit dem Jahr 1937 dem Nationalsozialistischen Fliegerkorps (NSFK), einer paramilitärischen nationalsozialistischen Organisation, unterstanden. Der dortige Flugplatz und andere benachbarte Flugplätze u.a. in KamieńŚląski (dt. Groß Stein), Izbicko und Otmęt (Ottmuth) bildeten im August 1939 einen Luftwaffenknotenpunkt. Von diesen Flugplätzen starteten Flugzeuge der Luftflotte 4, die die deutschen Luftangriffe auf die Städte Częstochowa und Wieluń unterstützten. Der in Nähe des Flugplatzes gelegene Ofen wurde zu einem Mahnmal für mehrere tragische Flugunfälle, die sich in den Jahren 1937- 1944 bei Schulungsflügen ereigneten.

Wir laden Sie dazu ein, sich mit der Natur und den kulturellen Vorzügen des Parks vertraut zu machen, indem Sie unsere fünf Bildungswege nutzen.

  1. Rund um den St. Annaberg

Start - Parksitz. Objekte am Weg: Denkmal für die Aufstände in Oberschlesien, Amphitheater, Krowioka-Tal, der St. Annaberger Kalvarienberg, der Papstaltar und das Feld, auf die Pilger beim Papstbesuch 1983 versammelt haben, die Lourdesgrotte, die St.- Anna-Basilika und das Kloster.

  1. Vom St. Annaberg nach ZalesieŚląskie (dt. Salesche) über die Reservate „Grafik” und „Boże Oko”

Start - Parksitz. Objekte am Weg: Museum der Aufständischen Tat, Karstquelle „SiedemŹródeł”, das Dorf Poręba, Reservate „Grafik” und „Boże Oko”.

  1. Vom St. Annaberg nach LigotaDolna über Żyrowa

Start - Parksitz. Objekte am Weg: geologisches Reservat, Hofpark in Żyrowa, Palast der Familie von Gaschin aus dem 17. Jahrhundert, Blumenreservat „LigotaDolna”.

  1. Von Żyrowa nach Góra św. Anny über das Reservat „Lesisko”

Start in Żyrowa, ul. Wojska Polskiego (neben der Feuerwache). Objekte am Weg: geologischer Stand, Kaisereiche, Studzionka-Kapelle, Hofpark und Palast der Familie von Gaschin, Naturdenkmal an der St.- Nikolaus-Kirche, Reservat Lesisko.

  1. Bildungsweg im geologischen Reservat

Start - an der Wetterstation hinter dem Gasthof im St. Annaberg. Der Weg umfasst 16 Haltestellen, an denen die Naturvorzüge des Reservats und Nephelinit-Geostände beschrieben werden.

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Strona współfinansowana ze środków Unii Europejskiej w ramach Schematu III Pomocy Technicznej. Programu Rozwoju Obszarów Wiejskich na lata 2007-2013.
Instytucja Zarządzająca PROW na lata 2007-2013: Minister Rolnictwa i Rozwoju Wsi.
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